Physioflieger

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Was ist FPV?

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FPV bedeutet ausgeschrieben First-Persion-View, aus erster Sicht. Man sieht also alles aus der Sicht des Piloten.

Im Cockpit ist eine kleine Kamera installiert, die das Videobild live über einen 2,4 GHz oder 5,8 GHz-Sender zu einer Bodenstation schickt. Dort wird das Videosignal an eine Videobrille weitergegeben und der Modellpilot kann "aus dem Cockpit" schauen.

 

Mit dieser Grundausstattung hat der Modellpilot schon viele Möglichkeiten. Er kann aus dem Cockpit heraus starten, landen und viel Spass in der Luft haben.

Wie es so haufig ist, kann man sich jetzt dieses Setup noch ausbauen.
Hier ein paar gängige Erweiterungen:

Headtracker
Ein Headtracker (HT) ist eine Sensoreinheit, die man sich am Kopf befestigt und die dazu dient, die Kopfbewegungen in zwei Ebenen zu messen. Diese Daten werden über die Funktfernsteuerung an zwei Servos im Flugmodell gesendet und bewegen dort die Kamera adäquat zu den Kopfbewegungen.
Durch diese Erweiterung fühlt mach sich eine großen Schritt näher an der Wirklichkeit und es macht einen irren Spass im Geradeausflug nach recht, links, oben und unten zu schauen! Man kann sich in Ruhe die Landschaft anschauen.

OSD
Ein OSD (On-Screen-Display) ist eine Möglichkeit die Borddaten, die man über Sensoreinheiten im Flugmodell bekommt, optisch ins Videobild mit einzublenden.
Diese Daten können dann auf verschiedene Arten auch miteinander verrechnet werden und zusätzliche Hilfsmittel darstellen. Wenn zum Beispiel jemand einen GPS-Empfänger mit an Bord hat, können die Daten so aufbereitet werden, dass ein Pfeil im Videobild den Weg zum Startplatz zeigt.
Es können aber auch nur einfach die Spannungen der Flugakkus und die Höhe angezeigt werden.

Autopilot
Viele Datenlogger mit GPS bieten auch eine Art Autopilot oder RTH (Return To Home) an. Hier wird auch wieder der GPS-Empfänger genutzt. Ähnlich wie beim Pfeil, der zum Startplatz zeigt, wird der Weg vom Flugzeug zum Startplatz berechnet. Das Flugzeug steuert dann eigenmächtig über das Seitenruder Richtung Startplatz. Diese Art funktioniert allerdings nur, wenn das Modell sehr eigenstabil fliegt oder wenn man eine externe Flugstabilierung einbaut, die das Modell beim Kurvenfliegen gerade hält. Es brint ja nichts, wenn das Modell zwar nach Hause steuert aber dabei gleichzeitig abstürzt

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Juni 2010 um 11:42 Uhr